Ratgeber · Gesetz

Wasserhaushaltsgesetz einfach erklärt

Das WHG schützt Gewässer vor Verunreinigungen. Für Betriebe ist es deshalb die rechtliche Grundlage für den sicheren Umgang mit wassergefährdenden Stoffen.

Das Wasserhaushaltsgesetz ist der rechtliche Rahmen dafür, dass Böden und Gewässer vor schädlichen Stoffeinträgen geschützt werden. Für Unternehmen ist es vor allem relevant, wenn Öle, Chemikalien oder andere wassergefährdende Medien gelagert, abgefüllt oder verwendet werden.

Warum ist das WHG für Auffangwannen relevant?

Weil Auffangwannen eine technische Rückhalteeinrichtung sind. Sie sollen austretende Flüssigkeiten aufnehmen, damit diese nicht in Boden, Kanalisation oder Gewässer gelangen. Das WHG legt den Schutzgedanken fest, die AwSV konkretisiert die praktische Umsetzung.

Welche Rolle spielen AwSV und StawaR?

Die AwSV beschreibt, wie Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen auszuführen und zu betreiben sind. Für Stahlwannen ist häufig auch StawaR relevant, weil dort technische Anforderungen an Bauart und Materialausführung beschrieben werden.

Was bedeutet das für Betreiber?

  • Gefährdung richtig einstufen
  • Passende Rückhalteeinrichtung auswählen
  • Volumen, Werkstoff und Aufstellort sauber dokumentieren
  • Kontrollen und Prüfungen nachvollziehbar organisieren

Häufige Fragen

Ja. Entscheidend ist nicht die Unternehmensgröße, sondern ob mit wassergefährdenden Stoffen umgegangen wird. Schon kleinere Lager- oder Servicebereiche können dadurch betroffen sein.
Nicht immer. Neben der Wanne können auch Aufstellort, Medienbeständigkeit, organisatorische Maßnahmen und Prüfpflichten wichtig sein. Die Wanne ist ein zentraler Baustein, aber nicht die einzige Anforderung.

Sie möchten WHG-Anforderungen praktisch umsetzen?

Wir liefern Stahl-, Edelstahl- und Bodenwannen für sichere und dokumentierbare Medienlagerung.

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