Ratgeber · WHG

WHG-Wanne Richtlinie: Was zählt in der Praxis?

Viele suchen nach einer einzelnen WHG-Wanne-Richtlinie. Tatsächlich greifen mehrere Regelwerke ineinander: WHG, AwSV und bei Stahlwannen oft auch StawaR.

Die WHG-Wannen-Richtlinie definiert für ALLE Materialien (Stahl, Edelstahl, Kunststoff), wie Auffangwannen beschaffen sein müssen um WHG-konform zu sein.

Unterschied: WHG-Richtlinie vs. StawaR

WHG-Richtlinie: Allgemeine Vorgaben für alle Auffangwannen – weniger detailliert, aber Minimum-Anforderungen.

StawaR (DIN 6961): Spezifisch für Stahlwannen – sehr detailliert und streng.

Materialanforderungen

  • Stahl: Min. 2 mm Dicke, korrosionsgeschützt
  • Edelstahl: V2A/V4A, min. 1,5 mm
  • Kunststoff: Widerstandsfähig gegen Medien, UV-stabil

Konstruktion und Dichtheit

Wanne muss selbst dicht sein – nicht abhängig von Deckel oder Sperrsiphonen. Schweißnähte müssen druckdicht und dauerhaft sein. Ablaufventile und Inspektionsöffnungen müssen zuverlässig funktionieren.

Prüffristen

2–3 Jahre je nach Material und Betriebsbedingungen. Edelstahl kann unter günstigen Bedingungen längere Fristen haben.

Häufige Fragen

Nicht als alleiniges Regelwerk. In der Praxis greifen WHG, AwSV und technische Regeln wie StawaR zusammen. Entscheidend ist deshalb immer die konkrete Anwendung und nicht nur ein einzelner Dokumenttitel.
Ja. Auch Edelstahl-Auffangwannen und Bodenwannen müssen so ausgelegt sein, dass sie das Medium sicher zurückhalten und zum Einsatzfall passen. Werkstoff, Volumen und Konstruktion müssen zusammen betrachtet werden.

Sie benötigen eine Wanne nach aktuellem Regelwerk?

Wir fertigen WHG-, AwSV- und StawaR-konforme Lösungen aus Stahl und Edelstahl.

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