Fertigung · Dichtheitsprüfung
Dichtheitspruefung
Jede Auffangwanne wird vor Auslieferung auf Dichtheit geprüft – so wird sichergestellt, dass sie im Ernstfall zuverlässig zurückhält.
Direktantwort: Die Dichtheitsprüfung stellt sicher, dass eine Auffangwanne keine undichten Schweißnähte oder Materialfehler hat, bevor sie ausgeliefert wird. Üblich sind Wasserdruckprobe oder Vakuumprüfung, je nach Bauart. Das Ergebnis wird in einem Prüfprotokoll dokumentiert, das Teil der AwSV-Dokumentation der Anlage wird.
Methoden der Dichtheitsprüfung
- Wasserdruckprobe: Die Wanne wird befüllt und über einen definierten Zeitraum auf Wasserverlust kontrolliert.
- Vakuumprüfung: Besonders an Schweißnähten geeignet, zeigt feinste Undichtigkeiten zuverlässig.
- Sichtprüfung ergänzend zur Erkennung äußerer Mängel.
- Dokumentation im Prüfprotokoll als fester Bestandteil der Werksabnahme.
Dichtheitsprüfung in der Praxis
| Situation | Empfehlung | Nutzen |
|---|---|---|
| Neue Standardwanne ab Werk | Werksseitige Dichtheitsprüfung mit Protokoll | Nachweis liegt bereits bei Lieferung vor |
| Wanne mit Transportschäden | Erneute Prüfung vor Inbetriebnahme veranlassen | Verhindert unentdeckte Leckagen |
| Wiederkehrende Prüfung im Betrieb | Dichtheit im Rahmen der WHG-Prüfung mitkontrollieren | Erfüllt die Prüfpflicht durchgängig |
Kurzfazit
Kurzfazit: Ohne dokumentierte Dichtheitsprüfung fehlt der wichtigste Qualitätsnachweis einer Auffangwanne – bei Transportschäden lohnt sich eine erneute Kontrolle vor Ort.
Häufige Fehler vermeiden
- Wanne ohne Prüfprotokoll in Betrieb nehmen.
- Transportschäden vor Befüllung nicht erneut prüfen.
- Dichtheitsnachweis nicht in die AwSV-Dokumentation übernehmen.
Weiterführende Seiten
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