Auffangwanne kaufen: die Beschaffungs-Checkliste
Mit diesen Angaben erhalten Sie schnell ein passendes Angebot – und vermeiden teure Fehlkäufe.
Wer vor der Anfrage die wichtigsten Eckdaten zusammenstellt, spart Zeit und bekommt ein passgenaues Angebot. Diese Punkte sollten Sie klären – egal, ob es um eine Einzelwanne, Bodenwanne oder Sonderanfertigung geht.
1. Was wird gelagert?
- Medium (Öl, Kraftstoff, Säure, Lauge, Lösemittel, Hydraulikflüssigkeit etc.)
- Wassergefährdungsklasse (WGK 1–3) laut Sicherheitsdatenblatt
- Behältergröße und -anzahl (Fässer 200 l, IBC 1000 l, Kanister etc.)
- Lagermenge in Liter oder Kilogramm
- Saisonal schwankende Mengen oder Jahresdurchschnitt
- Temperaturbereich des Mediums (Raumtemperatur, beheizt, gekühlt)
2. Rückhaltevolumen berechnen
Das erforderliche Auffangvolumen wird nach der Abwasserverordnung (AwSV) bestimmt. Faustregel: Größtes Einzelgebinde ODER 10 % der Gesamtlagermenge – in Schutzgebieten oder bei WGK 3 oft die volle Lagermenge. Beispiel: 5 Fässer à 200 l (1.000 l gesamt) mit WGK 2 = mind. 200 l Auffangvolumen (10 %), oder bei Schutzgebiet 1.000 l.
3. Welche Maße passen?
- Verfügbare Stellfläche: Länge × Breite × Höhe
- Durchfahrtsbreite für Stapler oder Hubwagen
- Zufahrt: Türen, Rampen, enge Treppenhäuser?
- Montagebedingungen vor Ort (Platz für Zusammenbau/Verschweißung vor Ort möglich?)
4. Material und Ausstattung
- Werkstoff: Stahl verzinkt (wirtschaftlich, robust) / Stahl lackiert (optisch) / Edelstahl V2A / V4A
- Oberfläche: Gitterrost (Wartung) oder Vollboden (Schutz)
- Befahrbarkeit? (Traglast für Stapler erforderlich?)
- Ablaufsystem: Sumpf (Absaugung), Zapfstelle (manuell), Ablaufhahn
- Inspektionszugänge: Bodenablauf, Schachtabdeckung, Einstiegsluke
5. Transport und Montage vor Ort
Bei größeren Wannen fertigen wir komplexe Systeme oft modular in Einzelteilen vor und schweißen und dichheitsprüfen sie vor Ort bei Ihnen zusammen. Das spart Transportkosten und reduziert Platzbedarf bei der Anlieferung. Klären Sie frühzeitig, ob diese Option sinnvoll ist.
6. Normkonformität
- WHG und AwSV erforderlich?
- StawaR-Richtlinie (DIN 6961)?
- Regelmäßige Dichheitsprüfung durch anerkannte Fachkraft?
- Regionale Besonderheiten (Schutzgebiete, Hochwasserzonen – beeinflussen Volumen!)
Checklisten-Tipp
Drucken Sie diese Punkte aus oder kopieren Sie sie in Ihre Anfrage-E-Mail. So stellen Sie sicher, dass wir alle Details verstehen und schnell ein hochwertiges Angebot erstellen können – ohne Nachfragen und Verzögerungen.
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Schicken Sie uns Ihre Eckdaten – wir liefern die passende Lösung.