Ratgeber · Prüfung

WHG-Prüfung für Auffangwannen

Was bei der Prüfung von Auffangwannen wichtig ist, welche Fragen typischerweise gestellt werden und wie eine praxistaugliche Checkliste aussieht.

WHG-Dichheitsprüfungen sind Pflicht – alle 2 Jahre für Stahl, 2–3 Jahre für Edelstahl. Sie zeigen, ob Ihre Wanne noch dicht ist.

Warum Prüfungen Pflicht sind

Auffangwannen altern. Schweißnähte ermüden, Materialdicke nimmt durch Korrosion ab, kleine Risse entstehen unbemerkt. Regelmäßige Prüfungen stellen sicher, dass die Wanne ihre Schutzfunktion erfüllt.

Prüffristen

  • Stahlwannen: Alle 2 Jahre
  • Edelstahlwannen: Alle 2–3 Jahre
  • Nach Reparaturen: Sofort vor Wiederinbetriebnahme

Der Prüfablauf

Visuelle Inspektion → Funktionsprüfung → Wasserdicht-Test → Oberflächenprüfung → Zertifikat

Dokumentation – Ihr Schutz

Alle Zertifikate mind. 10 Jahre aufbewahren. Sie sind der Nachweis gegenüber Behörden, dass Sie Ihre Compliance-Pflicht erfüllen.

Häufige Fragen

Nein, nicht jede einzelne Wanne isoliert. Maßgeblich ist die Anlage, in der die Auffangwanne eingesetzt wird, sowie deren Gefährdungsstufe und Standort. Zusätzlich sollte der Betreiber regelmäßige Sichtkontrollen selbst dokumentieren.
Hilfreich sind technische Angaben zu Werkstoff, Volumen und Bauart, Nachweise zur Ausführung sowie eine saubere Betriebs- und Prüfungsdokumentation. Auch interne Checklisten und Fotos von Auffälligkeiten sind sinnvoll.

Kurzantwort für Betreiber

Die WHG-Prüfung ist ein wiederkehrender Sicherheitsnachweis. Wer interne Sichtkontrollen, externe Prüfungen und Mängelbearbeitung lückenlos verknüpft, minimiert Betriebs- und Haftungsrisiken.

  • Zwischenprüfungen im Team fest verankern
  • Mängel mit Termin und Verantwortlichkeit nachverfolgen
  • Prüfunterlagen zentral und langfristig archivieren

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