FAQ · WHG

WHG FAQ

Die wichtigsten Fragen zum Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und seiner Bedeutung für Auffangwannen – kurz und klar beantwortet.

Direktantwort: Das WHG ist das Bundesgesetz zum Schutz von Grundwasser und Gewässern und die rechtliche Grundlage für die Pflicht zu Auffangwannen. Die konkreten technischen Anforderungen regelt die nachgeordnete AwSV. Die folgenden Fragen klären die häufigsten Unsicherheiten aus der Praxis.

Häufige Fragen zum WHG

Das Wasserhaushaltsgesetz ist das deutsche Bundesgesetz zum Schutz von Grundwasser und oberirdischen Gewässern. Es verpflichtet Betreiber von Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen zu geeigneten Schutzmaßnahmen.
Anlagen müssen so errichtet, unterhalten und betrieben werden, dass eine nachteilige Veränderung der Gewässereigenschaften nicht zu besorgen ist – in der Praxis unter anderem durch eine ausreichend dimensionierte Auffangwanne.
Das WHG ist das Gesetz mit der grundsätzlichen Schutzpflicht. Die AwSV ist die nachgeordnete Verordnung, die diese Pflicht mit konkreten technischen Anforderungen wie Rückhaltevolumen und Prüfintervallen ausfüllt.
Sobald wassergefährdende Stoffe gelagert, abgefüllt oder umgeschlagen werden, ist grundsätzlich eine Rückhaltung erforderlich. Umfang und Ausführung richten sich nach WGK, Lagermenge und Standort.
Zuständig sind die unteren Wasserbehörden der Länder. Sie kontrollieren Anlagen, erteilen Anordnungen und können Nachrüstungen verlangen.
Möglich sind Bußgelder, behördliche Anordnungen zur Nachrüstung und in schweren Fällen mit tatsächlicher Gewässerverunreinigung auch strafrechtliche Konsequenzen.

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